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Fronleichnam 2021

Danke

Wir alle sind Gläubige und leben friedlich zusammen. Gemeinsam sind wir stark. Danke dem anonymen Spender.

Erntedank

 

Kolping

Kurzer geschichtlicher Überblick

Am 15. August 1954, weihte Bischof Adolf Bolte die Christkönigskirche in Hessisch Lichtenau. Mit dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel hatte man ein urkatholisches Datum gewählt.


Wie in der gesamten Region, so wurde auch in Lichtenau die Reformation eingeführt. Die Regel: "Auf wessen Gebiet du lebst, dessen Religion hast du", kam mit zunehmender Mobilität der Menschen im 20. Jahrhundert an die Grenze ihrer Gültigkeit. Durch die Munitionsfabrik in Hischhagen kamen katholische Christen nach Hessisch Lichtenau. Nach dem Krieg wurden Heimatvertriebene aus dem Sudentenland und Schlesien in Hessisch Lichtenau angesiedelt. Die Zahl der Katholiken wuchs auf etwa 2400. Die Seelsorge übernahmen Salesianerpatres aus Kassel-Bettenhausen. Pater Oswald Krause wird als Pionier seinen Platz in der Geschichte behalten.


Zunächst wurden die Gottesdienste in der evangelischen Kirche gehalten. Danach stand das Augusta-Viktoria-Haus, dann der Saal des „Grünen Baums" zur Verfügung. Auf mehreren Dörfern wurde regelmäßig in evangelischen Kirchen oder Sälen die Messe gefeiert. Bei aller guten Hilfe und Unterstützung, eigene Kirchengebäude wurden erforderlich. Die Kapelle „Maria Hilfe der Christen" in Fürstenhagen war 1949 ein erster Schritt. 1952 wurde dann das Grundstück in Hessisch Lichtenau erworben. Größe und Lage zeugen von einer weitsichtigen Planung.


Durch die großzügige finanzielle und bauplanerische Unterstützung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken in Paderborn wurde der Kirchbau ermöglicht. Ungezählte Arbeitsstunden der Gläubigen und finanzielle Opfer ließen den Bau emporwachsen. Ihr Einsatz und ihr Opfer haben bis heute nicht aufgehört. Auf dem Grundstück wurden das Pfarrhaus und 1999 das Edith-Stein-Haus errichtet. Dieses Zentrum der Pfarrei wird somit allen Anforderungen einer modernen und lebendigen Kirchengemeinde gerecht. Seit der Kirchweihe über 50 Jahren stellten sich immer wieder neue Bauaufgaben. Aber auch die Zusammensetzung der Gemeinde änderte sich im Laufe der Zeit. Menschen, deren Wurzeln in Portugal, Italien, Polen oder Ländern der ehemaligen Sowjetunion liegen, seit vielen Jahrzehnten Ansässige und neu Hinzugezogene, feiern miteinander Gottesdienst und gestalten Gemeinde.


Pfarrer Martin Lerg


Zu den Aufzeichnungen Pater Krauses, des ersten Pfarrers der Gemeinde

Für den Tag und die Woche

Gott meiner Wege ,
du kennst die Wege,
die hinter mir liegen, und die,
die noch vor mir sind.
Du weißt um die Erfahrungen,
die ich gemacht habe,
um die vielen schönen Stunden,
die guten Erinnerungen und Begegnungen
und um die dunklen, einsamen Stunden, in denen ich nicht wusste, wie es weitergehen kann.

Gott meiner Wege,
ich glaube daran, dass du die Wege meines Lebens mitgehst, dass ich dir begegnen kann,
deiner Zuneigung, deiner Hilfe, deinem Trost
und deiner Liebe in den Menschen an meinem Weg:
den Menschen, die mich begleiten, denen ich begegne,
um die ich mich sorge, mit denen ich rede.

Gott meiner Wege,
du kennst auch all die Irrwege und Sackgassen meines Lebens,

die Situationen, in denen ich mich
verrannt habe, die Chancen, die ich nicht nutzen konnte,
die Fehler, die meinen Weg säumen.

Gott meiner Wege,
ich bitte dich um Beistand auf allen Wegen meines Lebens.
Ich bitte dich um Vergebung für das, was nicht gelingt.
Ich bitte dich um Augen und ein Herz,
welche die Chancen und Möglichkeiten wahrnehmen, die am Wege liegen.
Ich bitte dich um die Kraft,meinem Weg eine neue Richtung zu geben, wenn ich mich verrannt habe.

Gott meiner Wege,
ich bitte dich um Mut und Phantasie, auch einmal ungewohnte Wege zu gehen.
Ich danke dir für die Menschen, die meinen Weg mitgehen, die mir Begleiter, Ratgeber, Quelle, Stütze und Orientierung waren und sind.
Ich danke dir,
Gott meiner Wege.



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Unser Missionsausschuss

Essen in Gemeinschaft