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Firmung

Du hast einen Plan für mein Leben,

lass mich ihn erkennen.

Psalm 5, 9

"Firmung" heißt soviel wie Stärkung oder Festigung. Mit 14 Jahren gelten Jugendliche in unserem Land als religionsmündig. Das heißt: Jugendliche können unabhängig von den Eltern entscheiden, ob sie am Religionsunterricht teilnehmen und ob sie zu einer Kirche gehören wollen oder nicht.

Die Eingliederung in die katholische Kirche geschieht in diesen drei Schritten: Taufe, Eucharistie und Firmung, wobei das „wichtigste“ Sakrament dabei die Taufe ist. Sie ist Grundlage unseres Christseins.

Bei der Taufe als Baby haben noch die Eltern entschieden, dass das Kind zur Kirche gehören soll. Bei der Firmung besteht nun die Möglichkeit für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ihr eigenes „Ja“ zu dem von den Eltern vorgegebenen Weg über Taufe und Erstkommunion, zu sagen.

Aber Firmung hieße nicht Firmung, wenn es dabei ausschließlich darum ginge, eine frühere Entscheidung der Eltern zu bestätigen.

Bei der Firmung wird der Bischof die Worte „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ zu den Firmbewerbern sprechen.

Die Kirche kennt als „Gaben des Heiligen Geistes“:

Weisheit

Verstand / Einsicht

Rat

Stärke

Erkenntnis

Frömmigkeit

Gottesfurcht

In der Firmung erfolgt also die Zusage, dass Gott im Heiligen Geist mit auf dem Weg ins Leben und durch das Leben ist und bleibt.

Die Formel: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes“ deutet an, dass dieser Beistand nicht irgendwann einmal zurückgenommen wird. Deshalb kann man auch nur einmal gefirmt werden.

In diesem Sinne bedeutet „firmare“ – befestigen – also, dass den Jugendlichen die Möglichkeit zugesagt wird, fest, gradlinig, aufrecht und ohne Angst durchs Leben zu gehen, weil sie auf den Beistand des Heiligen Geistes vertrauen dürfen.

So wünschen wir unseren Firmbewerbern, dass auch für sie die Worte aus dem Galaterbrief zutreffen werden:

Die Frucht des Geistes aber

ist Liebe, Freude, Friede.

Gal 5, 22


Für den Tag und die Woche

Gott sei mit Dir

Gott sei mit dir,

beim Anbruch eines neuen Morgens,

dass du gespannt und erwartungsvoll

dem entgegenblickst, was dir dieser Tag abverlangt

und was er dir schenken will.


Gott sei mit dir,

in allem was du tust,

dass deine Arbeit fruchtbar sei

und durch dein Wirken hindurch etwas spürbar wird

von Gottes Frieden und Liebe.


Gott sei mit dir,

in den Stunden deiner Muße,

dass du Ruhe und Frieden findest in dir selbst

und dir neue Kräfte zuwachsen

für dein Tun.


Gott sei mit dir,

wenn die Nacht anbricht,

dass du dankbar zurückschauen kannst

auf die Last und die Lust des vergangenen Tages

und gewiss sein kannst, dass nichts vergeblich war.


Christa Spilling-Nöker




Mutter Gottes

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Essen in Gemeinschaft

Frühstückstreff

Frühstückstreff

Haben Sie Lust auf ein gemeinsames Frühstück in netter Gesellschaft?

Jeden 1. Dienstag im Monat findet um 9.30 Uhr im ESH unser Frühstückstreff statt.

Sie setzen sich an einen schön gedeckten Tisch - Kaffee, Frühstückseier und frische Brötchen werden von uns besorgt. Lediglich Ihren „Belag“ bringen Sie bitte selbst mit. In gemütlicher Runde, mit viel Schnuddeln, lassen Sie sich dann Ihr Frühstück schmecken. Unser „Frühstückssparschweinchen“ freut sich anschließend über Ihren Unkostenbeitrag.

Ein- bis zweimal im Jahr dürfen Sie auch Ihren Belag zu Hause lassen. Stattdessen erfreuen Sie sich an einem reich gedeckten Tisch.

Interesse? Dann melden Sie sich bitte rechtzeitig bei Frau Harras, Tel. 5849 an.