Rosenkranzgebet

Rosenkranzgebet

Auch wenn momentan gemeinseme Gebete in unserer Kirche nicht möglich sind,

so wollen wir im Gebet zusammen verbunden jeder für sich den Rosenkranz beten.

Ihr seid alle dazu eingeladen jeden Sonntag um 11:30 Uhr, im Gedanken verbunden

mit allen Gemeindemitgliedern, Familien, Freunden und Bekannten den Rosenkranz zu beten.

Möge uns dies Kraft, Zuversicht und einen starken Glauben in dieser besonderen Zeit geben.

Wir beten den glorreichen Rosenkranz.

 

Türmchen

 

Kolping

20*C+M+B+17

In den Tagen um den 6. Januar herum sind sie unterwegs: die Sternsinger.

Mancherorts ziehen sie durch die Strassen von Haus zu Haus. Anderswo, wie in Hessisch Lichtenau, kommen sie in die Häuser, in die man sie gerufen hat.

Als Könige und Sternträger verkleidet bringen sie den Menschen die Botschaft von der Geburt Jesu in die Häuser und schreiben den Segen Christus mansionem benedicat  "Christus segne dieses Haus" an die Türen.

Dabei sammeln die Kinder und Jugendlichen Geld für Kinder in Ländern, in denen so vieles nicht so selbstverständlich ist, wie bei uns.

Nicht selbstverständlich ist aber auch der Dienst, den die Kinder und Jugendlichen erbringen. Sie stellen dafür einen Teil ihrer Ferienzeit zur Verfügung, nehmen weite Fußwege auf sich, singen und sagen Gedichte auf, manchmal vor ganz fremden Menschen.

Dabei werden sie selbst zum Segen. Zum Segen für die, die ihnen begegnen und die die Botschaft: "Jesus ist geboren" nicht nur in ihr Haus, sondern auch in ihr Herz lassen. Sie werden zum Segen für die, für die sie Geld sammeln und zum Segen für unsere Gemeinde aus der heraus sie, stellvertretend für alle, diesen Dienst leisten der uns Erwachsenen oft so schwer fällt, nämlich Zeugnis abzulegen für unseren Glauben.

Wir glauben daran, dass in Jesus Christus der Retter und Heiland geboren ist und dass in ihm Gott mitten unter uns Menschen lebt.

Christus segne dieses Haus ist nicht nur ein Wunsch. Es ist vielmehr eine Gewissheit im Glauben, dass Gott mit allen seinen Menschen lebt. Ein Segen ist letztlich keine Zauberei, keine magische Formel. Wer sich gesegnet weiß, weiß sein Leben in Gemeinschaft mit Gott, weiß, dass letztlich alles eigene Tun und Handeln aus dieser Gemeinschaft heraus geschehen kann und weiß, dass die Angst und der Tod keine Macht mehr über das eigene Leben haben brauchen.

Nicht weniger als diese Botschaft verkünden die Sternsinger wenn sie von Haus zu Haus ziehen. Danke an die Kinder für diesen Einsatz.

Christus segne auch Ihr Haus, Ihre Wohnung und ihr Leben.

20*C+M+B+17

Für den Tag und die Woche

Textausschnitt aus dem Leitgedanken für die Wallfahrtszeit Kevelaer 2020

„ICH BIN DA, WO DU BIST!“
(nach Ex 3, 14)


Wo ist Gott? – immer wieder stellen Menschen diese Frage, vor allem jene, die Leid, Krankheit, Not und Elend erfahren und erdulden müssen, Menschen, die auf der Flucht sind, Menschen, die Angst vor der Zukunft haben.

Wo ist Gott? – eine Antwort auf diese unzählige Menschen so bedrängende Frage gibt Gott selbst auf dem Berg Sinai, als er sich aus dem brennenden Dornbusch heraus Mose offenbart und zu ihm spricht: „Ich habe das Elend meines Volkes gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen.“ Als Mose dann Gott nach seinem Namen fragt, da stellt Gott sich ihm vor und sagt, wer er ist (nach Ex 3, 14 in der Übersetzung von Martin Buber):


„Ich bin da, wo du bist!“


Dieser sich dem Mose so offenbarende Gott ist kein ferner, der über Gott, der über den Himmeln thront. Gott ist da, bei seinem Volk. Und er ist schon immer da und wird es immer sein, daher auch sein Name:


„Ich bin da. Ich bin da für dich. Ich bin da, wo du bist.“


Ich bin da, wo Frauen und Männer sich für andere einsetzen, einander lieben und in Frieden zusammenleben. Ich bin da, wo Menschen in meinem Namen leben und immer wieder Maß nehmen an meinen Worten und an Jesus, meinem menschgewordenen Sohn. Gott blickt uns an und schenkt uns durch sein Da-Sein und An-Sehen Zuwendung, Liebe und Gemeinschaft. Ja, unser Gott ist ein menschenfreundlicher Gott. In seinem Da-Sein können wir aufatmen, Mut schöpfen und weitergehen hinein in das verheißende Land.


„Ich bin da, wo du bist!“


Wir hoffen, dass Sie gerade in der heutigen zeit in Mitten der Corona-Krise, aber auch in ihren privaten Anliegen und Sorgen, in den gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Problemen immer wieder spüren, dass Gott da ist, wo Sie und ihr Leben teilt in der Freude und im Leid. Kehren Sie gestärkt und getröstet in ihren Alltag zurück.


Wir wünschen ALLEN, bleiben Sie und Ihre Familien gesund.


Unsere Messdiener

Unser Missionsausschuss

Essen in Gemeinschaft