Rosenkranzgebet

Rosenkranzgebet

Auch wenn momentan gemeinseme Gebete in unserer Kirche nicht möglich sind,

so wollen wir im Gebet zusammen verbunden jeder für sich den Rosenkranz beten.

Ihr seid alle dazu eingeladen jeden Sonntag um 11:30 Uhr, im Gedanken verbunden

mit allen Gemeindemitgliedern, Familien, Freunden und Bekannten den Rosenkranz zu beten.

Möge uns dies Kraft, Zuversicht und einen starken Glauben in dieser besonderen Zeit geben.

Wir beten den glorreichen Rosenkranz.

 

Türmchen

 

Kolping

Erstkommunionvorbereitung...


und Kindergottesdienst spielen Hand in Hand. Viele der Erstkommunionkinder besuchen auch den Kindergottesdienst.
In Hessisch Lichtenau gehen die Kinder ein Jahr zur Erstkommunionvorbereitung. Zu Beginn der Vorbereitungszeit blicken wir besonders auf das Kirchenjahr und die Kinder hören von den vielen Festen, von denen manche in der Diasporasituation im Norden des Bistums schon fast vergessen sind.
Wer weiß schon noch von den Bittagen um den Himmelfahrtstag herum, von den Feld- und Flurprozessionen, die in manchen Regionen des Bistums gehalten werden? – Die Kommunionkinder.
Die Kinder haben Zeit, um von Menschen zu hören, die aus ihrem Leben etwas ganz besonderes gemacht haben, wie z.B. St. Martin, der Heiligen Elisabeth, Bonifatius oder dem Heiligen Johannes Bosco, der sein Leben in den Dienst der Kinder gestellt hat und mit seinen Kunststücken diese zu begeistern wusste. Es ist Zeit zum Singen, Spielen und zum Feiern mit der ganzen Familie.
Später erfahren die Kinder dann viel über Jesus, sein Handeln und Reden vom kommenden und doch schon angebrochenen Reich Gottes. Sie hören im Gleichnis vom barmherzigen Vater (verlorenen Sohn), dass man zu Gott immer zurück kommen kann, egal was man auch immer angestellt haben mag und davon, das Gott in der Taufe sein unwiderrufliches „Ja“ zu ihnen und allen Menschen gesagt hat. Am Ende der Vorbereitungszeit steht dann die Erstkommunion, die Feier der Gemeinschaft mit Jesus Christus, der Kirche und der ganzen Gemeinde.
Für diese Gemeinschaft zeigen die Kinder selbst viel Einsatz. Sie kommen zu den Kommunionstunden, zum Kindergottesdienst und zu den vielen Festen die wir gemeinsam Feiern. An Weihnachten verkündeten auch Kommunionkinder der Gemeinde und allen, die in die Kirche kamen, die Geburt Jesu im Krippenspiel.
Wir hoffen, dass es uns, gelingt den Kommunionkindern und ihren Eltern in dieser Zeit eine positive Begegnung mit der Kirche und der Gemeinde zu ermöglichen. Es wird Zeiten geben, in denen andere Dinge für die Kinder und dann Jugendlichen im Mittelpunkt stehen werden.
Trotzdem hoffen wir, dass die Begegnung mit all den Menschen in der Gemeinde und mit Jesus Christus in der Eucharistie tragfähig bleibt und dann als „gut“ erinnert wird, wenn Wendepunkte im Leben anstehen, Hilfe gebraucht und gesucht wird. Wenn das gelingt, dann können wir sagen: Es ist eine gute Zeit – die Zeit der Erstkommunionvorbereitung in Hessisch Lichtenau.

Die Vorbereitung fängt nach den Sommerferien an.




Für den Tag und die Woche

Textausschnitt aus dem Leitgedanken für die Wallfahrtszeit Kevelaer 2020

„ICH BIN DA, WO DU BIST!“
(nach Ex 3, 14)


Wo ist Gott? – immer wieder stellen Menschen diese Frage, vor allem jene, die Leid, Krankheit, Not und Elend erfahren und erdulden müssen, Menschen, die auf der Flucht sind, Menschen, die Angst vor der Zukunft haben.

Wo ist Gott? – eine Antwort auf diese unzählige Menschen so bedrängende Frage gibt Gott selbst auf dem Berg Sinai, als er sich aus dem brennenden Dornbusch heraus Mose offenbart und zu ihm spricht: „Ich habe das Elend meines Volkes gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen.“ Als Mose dann Gott nach seinem Namen fragt, da stellt Gott sich ihm vor und sagt, wer er ist (nach Ex 3, 14 in der Übersetzung von Martin Buber):


„Ich bin da, wo du bist!“


Dieser sich dem Mose so offenbarende Gott ist kein ferner, der über Gott, der über den Himmeln thront. Gott ist da, bei seinem Volk. Und er ist schon immer da und wird es immer sein, daher auch sein Name:


„Ich bin da. Ich bin da für dich. Ich bin da, wo du bist.“


Ich bin da, wo Frauen und Männer sich für andere einsetzen, einander lieben und in Frieden zusammenleben. Ich bin da, wo Menschen in meinem Namen leben und immer wieder Maß nehmen an meinen Worten und an Jesus, meinem menschgewordenen Sohn. Gott blickt uns an und schenkt uns durch sein Da-Sein und An-Sehen Zuwendung, Liebe und Gemeinschaft. Ja, unser Gott ist ein menschenfreundlicher Gott. In seinem Da-Sein können wir aufatmen, Mut schöpfen und weitergehen hinein in das verheißende Land.


„Ich bin da, wo du bist!“


Wir hoffen, dass Sie gerade in der heutigen zeit in Mitten der Corona-Krise, aber auch in ihren privaten Anliegen und Sorgen, in den gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Problemen immer wieder spüren, dass Gott da ist, wo Sie und ihr Leben teilt in der Freude und im Leid. Kehren Sie gestärkt und getröstet in ihren Alltag zurück.


Wir wünschen ALLEN, bleiben Sie und Ihre Familien gesund.


Unsere Messdiener

Unser Missionsausschuss

Essen in Gemeinschaft