Rosenkranzgebet

Rosenkranzgebet

Auch wenn momentan gemeinseme Gebete in unserer Kirche nicht möglich sind,

so wollen wir im Gebet zusammen verbunden jeder für sich den Rosenkranz beten.

Ihr seid alle dazu eingeladen jeden Sonntag um 11:30 Uhr, im Gedanken verbunden

mit allen Gemeindemitgliedern, Familien, Freunden und Bekannten den Rosenkranz zu beten.

Möge uns dies Kraft, Zuversicht und einen starken Glauben in dieser besonderen Zeit geben.

Wir beten den glorreichen Rosenkranz.

 

Türmchen

 

Kolping

MISEREOR-Fastenaktion 2013
 
 
 
 
1 / 9

„Wir haben den Hunger satt!“

sagt MISEREOR und der Missionsausschuss der katholischen Christkönig Gemeinde Hessisch Lichtenau.

Am 17. September machte der Missionsschuss im Gottesdienst auf den weltweiten Hunger aufmerksam und berichtete über Projekte von MISEREOR. In den Misereor Projekten werden die Selbsthilfepotentiale der Menschen, die in den von Nahrungsmittelknappheit bedrohten Regionen leben, nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe geweckt.
Schon drei Wochen vorher bereitete der Missionsausschuss, mit Installationen in der Kirche, die MISEREOR-Fastenaktion 2013 vor.
Zum einem wurde ein provokativer Marktstand - mit leeren Körben und entsprechender Beschilderung – aufgebaut um auf die Ursachen des Hungers in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Dürren und Missernten machen Nahrungsmittel knapp, Kleinbauern werden von ihrem angestammten Land vertrieben, Kriege werden geführt, Spekulationen treiben die Preise für Lebensmittel künstlich in die Höhe.
Zum anderen wurden im Altarraum die Tafeln der Welt aufgebaut. Das Wort „Tafel“ steht für einen gedeckten Tisch, an dem Menschen gemeinsam Speisen verzehren. Wie selbstverständlich setzen wir uns mehrmals täglich an einen oft reich gedeckten Tisch! Für fast 900 Millionen Menschen dagegen stellt sich immer wieder die bohrende Frage: Was kommt heute überhaupt auf den Tisch? Wir in Deutschland – und mit uns die Mittel- und Oberschichten weltweit – leben in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft. Wenn alle Menschen so lebten wie wir, bräuchten wir 2,8 Erden. Von der Nahrung, die wir in Europa wegwerfen, könnten theoretisch alle Hungernden der Erde satt werden.
Es wurde über Projekte berichtet so wie Bauernfamilien im afrikanischen Niger, die mit Hilfe von Bewässerung und dem entsprechenden Saatgut in der Trockenzeit Gemüse anbauen, um die unsicheren Erträge aus der Regenzeit auszugleichen.
Auch Familien in Bangladesch versuchen, sich durch nachhaltige Landwirtschaft aus der Spirale von Abhängigkeit und Hunger zu befreien, in die sie durch die Agroindustrie geraten sind.
Genauso wie Kleinbauern und indigene Gemeinschaften in Paraguay, die ihr Land und ihre Selbstversorgung gegen die endlosen Monokulturen der Großgrundbesitzer behaupten wollen, um ihre Existenzgrundlage zu sichern.
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst trafen sich noch einmal viele Gottesdienstbesucher zu einem gemeinsamen Fastenessen im Edith-Stein-Haus, was von der fleißigen Frauenrunde ausgerichtet wurde. Auch dieser Erlös kommt MISEREOR zu gute.

Für den Tag und die Woche

Textausschnitt aus dem Leitgedanken für die Wallfahrtszeit Kevelaer 2020

„ICH BIN DA, WO DU BIST!“
(nach Ex 3, 14)


Wo ist Gott? – immer wieder stellen Menschen diese Frage, vor allem jene, die Leid, Krankheit, Not und Elend erfahren und erdulden müssen, Menschen, die auf der Flucht sind, Menschen, die Angst vor der Zukunft haben.

Wo ist Gott? – eine Antwort auf diese unzählige Menschen so bedrängende Frage gibt Gott selbst auf dem Berg Sinai, als er sich aus dem brennenden Dornbusch heraus Mose offenbart und zu ihm spricht: „Ich habe das Elend meines Volkes gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen.“ Als Mose dann Gott nach seinem Namen fragt, da stellt Gott sich ihm vor und sagt, wer er ist (nach Ex 3, 14 in der Übersetzung von Martin Buber):


„Ich bin da, wo du bist!“


Dieser sich dem Mose so offenbarende Gott ist kein ferner, der über Gott, der über den Himmeln thront. Gott ist da, bei seinem Volk. Und er ist schon immer da und wird es immer sein, daher auch sein Name:


„Ich bin da. Ich bin da für dich. Ich bin da, wo du bist.“


Ich bin da, wo Frauen und Männer sich für andere einsetzen, einander lieben und in Frieden zusammenleben. Ich bin da, wo Menschen in meinem Namen leben und immer wieder Maß nehmen an meinen Worten und an Jesus, meinem menschgewordenen Sohn. Gott blickt uns an und schenkt uns durch sein Da-Sein und An-Sehen Zuwendung, Liebe und Gemeinschaft. Ja, unser Gott ist ein menschenfreundlicher Gott. In seinem Da-Sein können wir aufatmen, Mut schöpfen und weitergehen hinein in das verheißende Land.


„Ich bin da, wo du bist!“


Wir hoffen, dass Sie gerade in der heutigen zeit in Mitten der Corona-Krise, aber auch in ihren privaten Anliegen und Sorgen, in den gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Problemen immer wieder spüren, dass Gott da ist, wo Sie und ihr Leben teilt in der Freude und im Leid. Kehren Sie gestärkt und getröstet in ihren Alltag zurück.


Wir wünschen ALLEN, bleiben Sie und Ihre Familien gesund.


Unsere Messdiener

Unser Missionsausschuss

Essen in Gemeinschaft